Freitag, 28. September 2012

Grüne Küche ...

... sucht passende Sitzgelegenheit.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie viele Tische und Stühle und Standorte für selbige wir bisher in unserer Küche ausprobiert haben. Mal sehen, kriege ich noch alle zusammen ...

... zuerst gab es einen quitschgrünen runden Balkontisch mit passenden Stühlen, eigentlich eine Gartenkombi. Vom Farbton hat es überhaupt nicht zu der grünen Arbeitsplatte gepasst und war so gar nicht platzsparend. Diese Möbel haben dann ein neues Zuhause im Garten meiner Freundin gefunden und statt dessen gab es ...

... einen rechteckigen Tisch mit schwarzem Metallgestell und mittelbrauner Holzplatte und Klappstühlen. Stand mal längs und mal quer, aber immer im Weg, und wie der Zufall es so will haben wir dann ...

... auf dem Sperrmüll einen winzigen ausziehbaren Küchentisch in weiß gefunden. Der war lange Zeit der Favorit, aber so richtig gemütlich wurde es nie, denn mehr als 2-4 Teller konnte man nicht darauf abstellen und dann ...

... dann habe ich mich verliebt. In einen kleinen, aber feinen Holztisch mit weißen Beinen und die Tischplatte kennt ihr von unzähligen meiner Fotos. Er hat die richtige Größe und ist gemütlich. Wie jedes Traumobjekt hat er allerdings auch seine Macken, er knarrrrrrt. Aber darüber kann ich hinwegsehen. Wie heißt es ... "Liebe macht bekanntlich taub" ... ähm war doch so oder?!


Und dieser Tisch wurde dann durch eine gemütliche Bank ergänzt, die natürlich selbstgemacht ist, oder eher selbst umgebaut. Dazu habe ich Holzplatten mit dickem Schaumstoff beklebt (doppelseitiges Klebeband) und dann mit einem zur Arbeitsplatte passenden Stoff bezogen.

Der Bezug wird rückseitig festgetackert, wobei das Karomuster die Herausforderung darstellte, denn die Rückenlehne und die Sitzfläche mussten natürlich genau ineinander übergehen. Hat leider nicht ganz genau funktioniert ... die Perfektionistin in mir ist nicht zufrieden, aber ich kann darüber hinwegsehen!

Die Befestigung an der Wand ist nicht sichtbar, dazu wurden auf die Rückseite der Rückenlehne mit dem Forstnerbohrer Löcher gebohrt und Haken so an der Wand befestigt, dass sie in der Halterung verschwinden und die Lehne in der gewünschten Position hängt. 


Und die Unterkonstruktion bildet ein Möbelstück, das schon vorher bei uns in der Wohnung hauste und von den Maßen super als Sitzunterkonstruktion geeignet ist. Daran von Innen die Sitzplatte festschrauben und fertig ist die Bank.

Jetzt fehlen mir nur noch die passenden Kissen (die sind schon in Arbeit und werden Euch bald präsentiert *freu*) und über der Bank gähnt noch eine fast leere Wand. Die Idee habe ich zwar schon, aber ich will noch nicht zu viel verraten, seid gespannt!


Habe ich Euch eigentlich schon erzählt, dass ich meinen Kaffee zu Hause am liebsten aufgebrüht trinke, so mit Kaffeesatz in der Tasse? Das spart mir die Kaffeemaschine in unserer Miniwohnung! Deshalb seht ihr auch die ganzen Krümelchen an der Oberfläche schwimmen ... schmeckt sehr lecker, einfach einen gehäuften Teelöffel in die Tasse geben, mit heißem Wasser aufbrühen und nach Wunsch Milch oder Zucker dazu, kurz warten bis sich der Kaffee abgesetzt hat und genießen! Trotzdem habe ich einen Milchschäumer und eine gut alte Espressomaschine, denn hin und wieder muss es doch ein Café au lait, Cappuccino oder Latte Macchiato sein ...

Genießt das bevorstehende Wochenende!

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